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Monatsarchiv für Oktober 2007Felix
hab mich heut wieder im park hingesetzt. das wetter war toll. hab gezeichnet und mich gefunden. klasse wars.
aber der highlight des tages waren nicht dir zwei bilder die daraus entstanden sind. eine begegnung der besonderen art hat wetter und bilder verblassen lassen: Felix!
ein aufgewecktes kind, unglaublich freundlich und kontaktfreudig, der keine pommes mag und ktm fährt. hat mir ‘n bild gemalt und sogar “joe” drauf geschrieben. Toll. Danke Felix!
denk ans polieren aber vergiß nicht zu fahren. es kostet nur ein bißchen überwindung, wirst sehen. viel spaß beim “abstauben” heut abend und bis bald. grüß deine eltern.
hi5.
joe
o -> ooo
ich war da. hab dieses zeichen gefunden.

weiß nicht was du mir damit sagen willst, da deine handlung eher ‘ne andere sprache spricht. bitte bedenke daß bestimmte verewigungen bleiben für ewig da. launen drückt man lieber anders oder woanders aus.
käse dich aus… oder laß es.
das ohrring sieht wirklich toll aus. hab gestaunt und gegrinst.
veränderung (fortsetzung)
veränderung
so, meine lieben, die lange fällige aufpimp-aktion ist vollzogen!
pünktilich zum halloween, hab ich mein aussehen der jahreszeit angegliechen.
jawohl, die haare sind ab! alle!!!
bin jetzt außen hui, innen immer noch die alte sch…
ich bereite mich jetzt geistig darauf vor, meine wohlverdiente lungenenzündung abzuholen.
viva la revolution!
little Joe
die rose II
habs bei mir hingehängt. seit 2 tage steht sie da, in meinem kopf aber schon viel länger.
die idee vom daumenkino hab ich mittlerweile verworfen. dazu fehlt mir inszwischen die begründung.
jemand die tränen abzuwischen, zu lächeln zu bringen, zu zeigen daß das leben auch schöne zeiten hat…
hab mich in einer sache reingesteigert ohne zu erkennen daß ich sie dadurch verändere, sie in dem verwandle was ich gern sehen würd.
weiß mittlerweile auch nicht mehr was mich gefesselt hat. hab mich so intensiv damit als “startpunkt” befasst daß ich die endgültigkeit dieser statischen zustand übersehen hab. hätt ichs fatalistisch betrachtet, so wie jetzt, hätt ich mich möglicherweise nie daran zu schaffen gemacht.
nach wie vor halte ich das original für nicht besonders schön. ein abgemagertes mädchen, geschmückt von außen und zerrissen von innen, verschärft durch tränen aus blut, gemischt mit übergröße und dadurch vordergründige kindische augen, dunkler hintergrund, rahmen im ahnengalerie-styl als zeichen für endgültigkeit, mitleiderregend, schokierend… so schafft es ein einziges bild mein beschützer-instinkt zu wecken…
ich habs verändert, und doch wieder nicht. letzendlich hab ich nur meine eigene perspektive geändert und nicht die situation. ich hab ihr die tränen leicht abgewischt. sie hätte es nie getan. hab ihr ein anderes background gegeben und sie vom rahmen befreit. hab ihr viel weggenommen an selbsterfahrung, an initiative, ohne zu merken daß sie es ohne mich nie getan hätte. der weg indem ich sie geschubst hab, war nicht ihr weg, sondern mein. hab “gott” spielen wollen…
so ist es nun mal, wenn man digitale bildbearbeitung mitm leben verwechselt, virtuell und real vermischt, rational und emotional nicht auseinander hält.
was hab ich daraus gelernt? keine ahnung. möglicherweise viel, warscheinlich nix. das wird sich erst beim nächstem mal zeigen.
little Joe
die rose
da bin durch zufall auf ‘n bild von Mark Ryden gekommen.
es war in den letzten tage ein wegbegleiter, diese rose. es war ein plastischer input, eine aussage ohne worte, jedoch mit message.
schmerz. traurigkeit. blut… schöhneit, ungerechtigkeit, fatalismus… mut zur filterlose darstellung… hat mich bewegt.
und da wollt ich nicht einfach zuschauer sein. hab mich dafür entschieden, ins geschehen einzugreifen. hab versucht, zumindest nach vorne, die geschehenissen zu lenken.
nachdem der schmerz nachläßt, entsteht wieder platz für hoffnung. aus hoffnung wird mut, aus mut lebensfreude.
das was ich daraus gemacht hab ist, für mich, das nächste bild im daumenkino.

little Joe
der euro
desöfteren seh ich straßenkünstler. leute die uns mit ihre darbietungen den spaziergang bunt anmalen, uns wach rütteln, uns für ‘n glücklichem augenblick den alltag rauben.
diese leute geben uns was schönes, freiwillig, ohne daß wir danach fragen müssen. sie sind schon da wenn wir kommen, und warten nur auf uns.
sie freuen sich über ein lächel, ein winken, ein moment den man ihnen schenkt und stehen bleibt.
oft bemerken die leute nicht um was es geht. sie gehen einfach weiter. fühlen sich bedrängt, unwohl, dazu genötigt zu “spenden”…
meine lieben mitbürger:
betteln ist was anderes. hier gehts um kunst! und der künstler lebt bekanntlich vom applaus!
schenkt ihm eine minute, seid frei und geniesst. darum gehts in erster linie!
scheut euch nicht davon stehen zu bleiben. geht näher ran. zeigt daß es euch gefällt!
es ist fast zwei wochen her, auf der sternbrücke, minesängerin und ihr begleiter. ich hatte meine letzte pimperline als trinkgeld beim milchkaffee gelassen…
als hilfe für die ungeübten, hier ein tip.
wer was schönes macht, wer sich mühe gibt, wer keine cd’s nebenbei verkauft, der kriegt von mir ‘n euro. und wenn es auf die bahamas ist, kriegt er trotzdem umgerechnet das selbe euro.
es ist keine spende. es sind keine bettler. sie sollen nur damit ihre mühe mitm bier hinterher belohnen können. und daran beteilige ich mich sehr gern.
und wer sich nicht traut, die paar schritte bis an die mütze zu machen… da steht immer jemand daneben der es für euch bestimmt übernimmt.
nur wegschauen, ein bogen machen und darauf verzichten, das ist dämlich!
little Joe
rien ne va plus
“zersäg den ast auf dem du sitz, spring ab, fäng an zu laufen…”
der kreis schließt sich.
“rolling stone” nach “bobby mc gee”, nach dem spiel ist vor dem spiel… umschwung macht sich in mir breit, füllt mich aus…
bin unter den gärtner gelandet. hab mein feld schon gesehen. unter den trockenem gras, verbrannt durch dürre und frost, zwischen gestein und alte wurzeln, ist noch genug saftige muttererde.
werd was schönes, was blühendes aussähen. die schwäbische dornenrose, nicht mit der gemeine rose zu verwechseln, hats mir besonders angetan.
hab noch nicht alle steine weggeräumt. bin auch noch gar nicht fertig. manch einer soll aber stehen bleiben. den möcht ich mir weiterhin anschauen, mich daran erinnern. aber um sie herum, da solls blühen.
hab schiß. gewagt ist die sache schon. muß mich schon darauf einstellen, täglich danach zu schauen. pflegen, stützen, giessen, beschneiden, vor schädlinge schützen… aber gleichzeitig vor soviel umsorge, ihr nicht die sonne verdecken. sie soll ja blühen, nicht ersticken.
nu muß ich erstmal anfangen, mich vom rest zu befreien. habs schon mal gemacht, lange her. wenn ich ehrlich bin, weiß ich nicht mehr so genau wie es geht. egal. der weg ist eh da wo man lang gegangen ist, laut definition.
der nächster schritt ist geklaut. entmaterialisierung. man sollte nur soviel mitnehmen wie man tragen kann. und unterwegs sollte man auch sammeln können…
aber eine sache kommt mit sicherheit mit. kleiner tip: “wenns nicht rockt, isses fürn arsch!”
little Joe
liebe Alex,
es hat nicht gerockt, ich weiß…
es tut mir leid!
laß uns bitte nicht daraus mehr machen als ein mißverständnis.
lapi-safe
das ding ist nun fertig, nach einige wochen von rumgeeiere. die lapi-tasche etspricht jetzt die anforderungen, meine anforderungen!
paßt wie angegossen, die stoßsicherung ist gegeben und nähte sind soweit es geht unsichtbar. mehr wollte ich nicht. bin aber auch mit der optik sehr zufrieden, klar.
für die die auf standart-kram gern verzichten und selber hand anlegen, hier ein paar tips.
1. arbeitet nicht ständig am gerät. das ständige hin-und-her-gewackele ist nicht festplattenfreundlich. macht euch ein “dummy”, wie ich.
2. je genau man arbeitet, umso besser es wird. macht keine kompromisse. fuschen geht immer nach hinten los, bedeutet korrekturen und manchmal ist dadurch die ganze arbeit fürn arsch.
3. laßt euch zeit um das ganze bis zur endmontage zu planen. grad die endmontage ist oft ‘ne technische herausforderung, wo man eine bestimmte reihenfolge einhalten muß. auch verzierungen und schnickschnack kommen nicht zwangsläufig erst am ende dran.
4. verliert nicht euer ziel aus den augen bei der wahl der materialien. schick ist nicht immer zweckmäßig.
also, bis weihnachten ist noch zeit!
here is the bag I’ve made for a laptop-computer. it’s only to protect the machine inside the backbag. the inside is made of carpet, hard enough to keep it safe. it was quite a technical challenge, but it fits like a glove. as usual, I worked with a dummy.