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Monatsarchiv für November 2007der karpfen
auf gleicher art wie die maus, hab ich mich nu an andere formen heran gewagt. man merkt die entwicklung, der versuch die technik auszureifen.
hier dazu auch der pedagogischer einsatz, mit anfang und ende. zuerst die skizze, dann das fertige stück.
gewidmet ist auch dieses 22cm langes exemplar den knabberfreudigen hauskatzen, in der hoffnung daß sie frauchens eigentum doch in ruhe lassen. vielleich klappts ja…
in diesem sinne…
little Joe
shaila’s maus
es ist bei manchein haustier kaum anders als bei frauchen. nur das beste ist gut genug. und da das beste (schon von der definition aus) nicht von der stange kommt…
hier ist die ultimative maus für die edele heim-felidae, zum knabbern bis der schwanz abfällt! leder, handgenäht, ein unikat!
und wenn sich das viech nicht freut, gibts gulasch!
little Joe
tasche packen - fazer as malas
sein, nicht sein, sein können, sein müssen, sein wollen, sein dürfen… oder eben nicht…?
ser, não ser, saber ser, ter que ser, querer ser, poder ser… ou não…?
entdecken, kennenlernen, erkennen, akzeptieren, nutzen.
descobrir, conhecer, reconhecer, aceitar, usar.
der weg als ziel setzt sich fort. nur anders. hab bisher zuviel angeschleppt. von vieles wollte ich mich nicht trennen, vom rest wußte ich nicht wie ich mich trennen sollte.
o caminho continua a ser o objectivo. mas é agora diferente. acumulei demais até aqui. não me quis separar de muito, de outro tanto não sabia como me separar.
hatte schon viel zu lange meine botten nicht mehr ausgezogen. unangenehme beschäftigung, die mich zum anhalten zwingt… jetzt schaue ich sie mir an, kratze die steinchen ausm profil, flicke das ein oder andere loch. danach kann ich wieder richtig laufen.
há que tempos que não descalçava as botas. ocupação desagradável porque me obriga a parar… agora pego nelas, liberto-as das pedrinhas que se entalaram na sola, remendo-as. só assim conseguirei andar direito.
ich schau mich jetzt nicht mehr ständig um. ich versuche nicht mehr ständig zu greifen. ich suche nicht mehr. ich reise nicht allein. ich werde begleitet. von innen.
já não olho sistematicamente à minha volta. já não tento agarrar a torto e a direito. já não procuro. eu não viajo sozinho. tenho companhia. cá dentro.
ich erkenne mich.
eu reconheço-me.
little Joe
16. nov 2007 live :-(
bin rausgegangen weils live-mucke gab. im schauspielhaus versprachen “dos hermanos” live musik im rahmen eines nachtcafés.
letzendlich waren da zwei junge kerlchen die live gespielt haben. nur leider asynkron, viel zu laut und technich von begrenzung geplagt. von unprofessionalität verfolgt, mit versuche die unnötige pausen mit witz in die länge zu ziehen, mit eine abgebrühtheit dem publikum gegenüber daß ich nur von gestandene künstler kenne…
optisch durchaus bühnenreif, auch mit einige ausgefallenen effekte, aber das was akustisch daraus kam war leider nur müll. zuviel drumherum, zuwenig substanz.
hab für den scheiß vier euro hingeblecht. dafür hab ich viel bekommen, leider nur nicht das was ich als zahlende kunde wollte. das schauspielhaus einer landeshauptstadt scheint kein filter zu besitzen, um zu bestimmen was anbietbar ist. sie scheinen sich sogar zu erlauben, die wenigen leute die dort hingehen noch vergraulen zu können. nach ‘ne halbe stunde mußte ich weg. und geh nie wieder hin! danke für den tinutus.
dann war ich im kucaf. bekannte von mir spielten dort. da wars etwas besser, allerdings nur vergleichsweise. als bonus gebe ich den jungs (und ein mädel) daß der eintritt frei war und daß sie zusammen gespielt haben. aber zu laut wars auch, zu “selbstbewußt”, zu amateurhaft. police, cure und sogar the who wären ohne ansage nicht zu erkennen gewesen. schade. falsche zusammensetzung vielleicht?
liebe leute… schreien, auf ‘ne gitarre prügeln und die laustärke bis zum anschlag hochdrehen, das ist noch keine leistung die man anbieten kann! dafür gibts party-keller oder garagen.
ich nehme die aussage zurück, die ich vor einige zeit hier gemacht hab. manchmal wär die mucke aus der konserve durchaus erträglicher.
wär ich nur zuhause geblieben…
little Joe
2007-2008
wie immer zu dieser jahreszeit, befasse ich mich mit mein ganz persönlichen jahresrückblick. wie immer werd ich diesmal auch meine ganz persönliche post abschicken. wie immer werd ich ein druckstock extra dafür schnitzen und meine karten in handarbeit und in begrenzter anzahl drucken.
como sempre nesta época do ano, faço o meu sumário do ano que deixo atrás de mim. como sempre, ponho assim o meu correio pessoal em dia. como sempre, gravarei em madeira a matriz com que imprimirei os cartões, à mão e em quantidade limitada.
aber anders als immer, werd ich mich nicht darauf beschränken, nur die selben menschen anzuschreiben.
mas pela primeira vez, não me restringirei a escrever âs pessoas do costume.
desöfteren im letztem jahr bemerkte ich daß es mehr leute gibt die sich darüber freuen würden als die die ich auf meiner liste hab. somit, nehme ich vorschläge an. laßt mal die adresse rüber wachsen und… vielleicht.
notei durante este ano que hã mais pessoas que gostariam de receber um cartão meu, do que as que tenho na lista. por isso, aceito propostas. mandem-me a morada e… talvez.
little Joe
graphit
hab mich vor einige tage dazu entschlossen mal was anderes auszuprobieren: graphit.
nach der eingewöhnungsphase mit einige rückschläge und ‘ne menge momente wo ich das ding in die ecke hätte pfeffern könnte, krieg ich jetzt langsam das feeling dafür.
die pigmentierung ist eigenartig und nicht mit zeichenkohle zu vergleichen. wer ständig vollton braucht, der ist da aufm holzweg. wiederrum sind schatierungen und weiche übergänge damit sehr einfach, solange das papier mitmacht, klar!
neue technik, neue motive
little Joe
die ratte
schon sonderbar, was manchmal dabei rauskommt wenn man improvisiert und ‘ne laune nachgeht ohne nachzudenken.
man erwartet nix bestimmtes. ein gutes gefühl ist einfach da und könnte bestätigt werden. nur ein wenig hoffnung reicht um uns in bewegung zu setzen.
aus ein stichwort, der ein leitsatz andeutet, wird ein tor. du weißt nicht was dich drüben erwartet, gehst dennoch durch.
drin ist nebelig, wie mitten in einer wolke…
“entspanne dich! du siehst nur wenn du die augen geschlossen hälst.”
die furcht verschwindet, langsam… du läufst… du weißt nicht wo du bist aber ein wohlwarmes gefühl legt sich wie eine aura um dich herum. du ziehst die schuhe aus und schärfst deine sinne.
ein gedanke läuft dir durch den kopf: was würd ich finden wenn ich jetzt neben mir sehen könnte?
das erste was dir einfällt sind irgendwelche lose cd’s ohne hülle. du schmunzelst. denkst: “schwachsinn!”
dennoch kannst es nicht lassen und streckst die hand… greifst nach dem ersten was du berührst.
du lachst. und ein satzt geht dir ungebremst von den lippen:
“diese ratte…”
du bist zuhause!
little Joe
neues aus der sternbrücke
bereits vor 2 wochen berichtete ich über live-musik auf der sternbrücke.
heut hab ich dieses duo dort wieder angetroffen, bei 10°C, genauso musizierend wie obs noch sommer wär. toll!
mittlerweile weiß ich auch daß es sich dabei um europäische lieder des 16. jahrhunderts handelt. das umfangreiche repertoire von kirsten harth (gesang) und micha brod (gitarre) wir unter den decknamen “d’ou vient celà” (frz.: wo kommt das her) angeboten.
da sie hart in nehmen sind und die straßenmucke im blut haben, werden wir sie hoffentlich weiterhin dort antreffen können. gleichzeitig treten sie auch mit “celtic chaos” auf, demnächst am 24. november im nashville. live mucke ohne eintritt ![]()
little Joe
14 years
jemand sagte mir daß man alle 7 jahre sein leben neu gestalten sollte… lange ist es her…
heute geb ich ihm recht, wenn auch nur bedingt. damals hab ichs energisch abgestriten.
man sollte schon für entwicklung sorgen, sebstgesteuerte entwicklung. und entweder macht mans täglich, nach und nach, oder man sollte in größere abstände für eine radikalere änderung sorgen.
há muito tempo ouvi dizer que se devia mudar de vida de 7 em 7 anos… hoje dou-lhe razão, se bem que não em tudo. naquele momento neguei esta frase vivamente.
deve-se fazer modificações, sim, por vontade própria. e ou as fazemos todos os dias a pouco-e-pouco, ou temos que as fazer de uma vez, de tempos a tempos.
zurückgeschaut, hab ichs beim letztem mal verpaßt, vor 7 jahre. vielleicht war ich noch nicht soweit.
olhando agora para trás, deixei passar a última vez, há 7 anos. acho que ainda não estava pronto para tal…
jetzt schaue ich zurück und erkenne die entwicklung, die anpassung, die degenerative richtung. seltsam…
agora vejo o desenvolvimento, a adaptação, a direcção degenerativa das coisas. é esquisito…
damals wollt ich lange haare in ruhe tragen können. jetzt hab ich sie. wollte platz haben um kreativ zu sein. hab ich jetzt auch. wollte liebe, beistand, begleitung. auch geschafft. wollte eine basis und sicherheit. auch das hab ich…
dantes queria poder ter cabelo comprido em paz. agora tenho-o. queria ter espaço para ser creativo. agora tenho-o. queria amor, apoio, companhia. também tenho. queria uma base e segurança. também isso tenho agora…
hat sich ‘ne menge geändert. letzendlich bin ich meine damaligen vorstellungen nicht nur sehr nah gekommen, sondern hab meine ziele sogar erreicht.
modificou-se muito. ao fim ao cabo, não só me aproximei do que queria. até atingi os meus objectivos.
nu sind meine ziele anders. die entwicklung hats mir gezeigt. das was ich damals gesucht hatte war viel zu unwichtig. hab draußen gesucht, statt es von innen zu holen.
agora são os objectivos outros. o desenvolvimento mostrou-me que aquilo de que me faltava não é assim tão importante. procurei lá fora em vez de procurar cá dentro.
meine western-gitarre hatte keinen festen platz. sie lag damals wo ich sie abstellte, nur solange bis ich sie (sehr bald) wieder in die hand nahm. heute hat sie ein marken-ständer und staubt vor sich hin. erstrebenswert? naja…
a minha viola-folk não tinha sitio certo. ficava onde eu a deixava até eu pegar nela outra vez, coisa que nunca demorava muito. agora até tem um suporte comprado e apanha pó. melhor assim?
meine werkzeuge waren an einer hand abzuzählen, sogar mit kulli hab ich gezeichnet. heut muß ich mich erstmal fragen welche ich benutzen soll. aus angestrebte vielfalt wurde überschuß. übers ziel hinaus geschossen…
as minhas ferramentas podiam-se contar com os dedos duma mão, eu desenhava com esferográfica. hoje tenho que pensar primeiro para me decidir naquilo que pego. da variedade que eu queria nasceu abundância. estraguei o alvo porque não parei de atirar quando o atingi.
mein raum war eng, weder bequem noch einladend. heut hab ich genug platz, bin aber eingesperrt…
o meu espaço era pequeno, pouco confortável, pouco agradãvel. agora tenho que sobre, mas estou preso dentro dele…
schon seltsam… was man sucht… wofür man kämpft…
é esquisito… o que a gente quer… por que se luta…
all das ist teil einer entwicklung, meine entwicklung. nur wenn man für irgendwas gekämpft hat und es erreicht hat, ist man dazu in der lage es zu werten. hätt ichs nicht durchgemacht, würd ich mich heute nicht kennen. wäre ich jetzt damit glücklich, würd ich mich nicht erkennen. hätt ich mich jetzt ausgeruht, würd ich mich nicht mögen.
tudo isto faz parte dum desenvolvimento, do meu desenvolvimento. só quando se luta por algo e se alcança isso, se pode fazer juizo. se eu o não tivesse feito assim, não me conheceria hoje. se eu estivesse agora satisfeito, não me reconheceria. se me sentasse agora à sobra, não teria ponta de consideração por mim próprio.
das wichtigste was ich gelernt hab ist: der weg ist das ziel. denk nicht nur daran was du machst. vielleicht wichtiger ist, wie du es machst. man macht sich sein weg beim laufen. der weg ist nicht was vor dir steht, sondern wo du lang gegangen bist. wer nur nach vorne schaut, hat noch nichts gelernt.
uma das coisas mais importantes que aprendi é: o caminho é o objectivo. não penses só naquilo que fazes. talvez mais importante seja o “como” o fazes. o caminho faz-se ao andar. o teu caminho não é o que tens pela frente, mas por onde andaste até aqui. quem olha só prá frente, ainda não aprendeu nada.
little Joe