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Monatsarchiv für Oktober 2008ausstellung - absage
die für dem 29. november angekündigte ausstellung fällt aus.
little joe
pimp my nose II
as well as i did it the first time some months ago, i did it again only to spend some time not doing what i should.
here the result!

little joe
von aue über uppe, ick, mal und ers zu wir
trauen
vertrauen
zutrauen
mistrauen
anrauhen
bedauern
abbauen
trauern
wiederkauen
aufräumen
puppe
suppe
hupe
lupe
blick
tip
trick
tick
mal
einmal
vielleicht
nochmal
anders
wann
anders
wo
anders
wir
little joe
schau nach oben
nicht daß der eindrück entsteht daß es sich nur lohnt nach unten zu schauen wenn man sich vom weg entfernt. auch die umgekehrte richtung ist mindestens genauso wertvoll.
hier, mit etwas verspätung, einige beweise dafür. dort oben, wo die kronen mit einander verschmelzen, da entsteht eine unglaubliche farbvielfalt durch das sonnenlicht.
also, zum mitschreiben: pilze sind unten, bunte farben oben, und wenn man nicht vergißt zwischendurch nach vorne zu schauen, schafft man den spaziergang ohne beule auf der denkdrüse.
little joe
arsch
als ich gestern über die straße ging…
da stand ich aufm sperrstreifen, zwischen den fahrbahnen, nach dem ende einer linksabbiegespur. sicher fühlte ich mich und wartete geduldig darauf daß die autos vorbeifahren. 17.30uhr, ein schöner tag, ich und susi aufm weg ina stadt.
von weiten, mit gefühlte unangemessene hohe geschwindigkeit, kommt ein dunkler bmw auf mich zu. natürlich wollte er abbiegen und die einbahnstraße (30er zone) mit quitschenden reifen durchbrettern. sowas erlebt man hier öfters als die altmodische version die sogar ich in die fahrschule gelernt habe. rücksicht ist leider alles andere als “in”.
aber es kam anders.
er bog weder ab noch hielt an. stattdessem machte er sich mit seine huppe bemerkbar, als ob er mir sagen wollte ich solle mich in luft auflösen. leider ging alles zu schnell und auf der huppe folgte ein knall. da bin ich unsanft aus dem stand, samt susi, abgehoben.
nachdem sich meine benommenheit etwas gelegt hatte, versuchte ich meine brille zu finden um erst dann ganz vorsichtig zu schauen wo in mir noch was heile ist.
makaber fand ich daß der fahrer sich von mir näherte, versuchte mich hoch zu ziehen und mich fragte ob alles ok sei. wehement versuchte er das geschehen als “nix” zu bezeichnen um sich davon zu machen.
ich stand auf, benommen, krum, und unter schmerzen, grif zu mein handy und holte mir die tatü-tata-typen, samt krankenwagen. wenns schon niemand anderes macht, wat solls. ich kanns noch.
nach 2 stunden zwischen weißkitteln, das ergebnis: prellungen und abschürfungen, ein nicht ganz durchgebrochenen finger und ein knax im arschknochen. aber das schlimmste von allem ist: susi ist tod. die alte dame ist hin. nach über eine dekade, muß ich mich nu von ihr verabschieden.
susi ist im arsch, mein arsch auch. und der arsch der das ganze verbockt hat, der ist heile geblieben. er hatte deutlich über 2 promille intus. shit happens.
little Joe
coccinela
als gestern die sonne unterging, spielte sich vorm süd-fenster meines anwesens ein seltsames spektakel ab. duzende von kleine tierchen krabbelten auf meine fensterbank.
für die meisten, sind es nur marienkäfer. für mich, eine erfüllende vielfalt an farben und musterungen. die art die fehlte war natürlich die die man normalerweise kennt: die septepunktata. dafür waren aber unzählige andere dabei. ich mußte nur das fenster öffnen und knipsen.
manchmal lohnt es sich schon ‘ne lupe zur hand zu nehmen und diese friedlichen aber ökologisch unverzichtbare kleinen wesen zu beobachten.
little Joe
herbst
es gibt viel zu entdecken da draußen! grad jetzt wenn das wetter eher nach pantoffeln schreit, verpaßt man den lauf der natur. hier einige impressionen, verpackt als dankeschön an die augen die mich an die hand genommen haben und mir diese wahnsinnsbilder ermöglicht haben.

kleiner tip am rande:
als proviant bietet sich obst an, da es gleichzeitig hunger und durst vernichtet. gegen unterkühlung, nix wie schoki oder nüsse. zieht euch warm an, bleibt in bewegung und habt keine angst davor, die wege zu verlassen. kein pilz ist so bescheuert daß er sich dort hinstellt wo menschen normalerweise langtrampeln.
little joe