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Monatsarchiv für Mai 2009

stressige schuhe…

es gibt dinge die ich nicht kann. ich könnte sie noch nie und ich wills auch nicht können. mögen tue ich sie natürlich genauso wenig. dazu gehört das allso beliebte “shoppen”, was heute anstand.

ich bräuchte schuhe. nein, nicht erst jetzt. ich bräuchte schon welche letztes jahr aber hatte damals zum glück auch kein geld dafür. also, blieb es. aber jetzt wars echt kurz vorm peng, also mußte sein.

man kann mich gern mit wage vorstellungen im baumarkt schicken, zum fahrradladen, sogar im supermarkt, und ich komme klar. aber klamotten für mich, die rauben mir schon den letzten nerv noch bevor ich die wohnung verlassen hab.

ich hab von dem kram keine ahnung, steh da mitten ins getümmel und weiß weder was es gibt noch genau was ich will. ist echt hart, und deshalb auch so unangenehm. das einzige was ich an anziehsachen zu kaufen ertrage sind socken und t-shirts. da weiß ich die größe, und schwarz, also entscheidet der preis den rest für mich. aber alles andere ist das grauen pur.

früher, als ich zB hosen brauchte, da gabs ein lädchen… da waren die hosen nach farbe angeordnet. da ging ich zu den schwarzen, suchte mir eine aus in meine größe, probierte sie an, und dann… ging ich wieder zum regal wo ich sie hergenommen hatte, packte noch 4 oder 5 gleiche auf die die ich schon hatte, und ging damit zur kasse. so einfach war das. aber jetzt bräuchte ich schuhe…

ich war heut in 4 schuhläden drin. im ersten vielleicht eine ganze minute, in den nächsten zwei etwa genau so lange. im viertem, da mußte ich mich zusammenreißen um die veranstaltung morgen nicht nochmal vor mir zu haben. nach mehrere versuche, rauszugehen weil es nix anständiges gab, hab ich mich doch dazu bewegen können irgendwas aus der nähe anzusehen. streß pur, ähnlich zu terminholen beim zahnarzt.

doch, ich hab irgendwann doch was gefunden. sehen total sonderbar aus aber ich kann damit laufen. ich glaub ich hab mokassins gekauft, aber immerhin marken-mokassins die bestimmt ‘n ganz anderen modernen namen haben, aber egal.

da gabs auch ‘ne latschen-version davon. hab ich auch gleich mitgenommen. die brauch ich jetzt gar nicht, aber wenn, muß ich mir den spaß nicht nochmal antun. bin stolz auf mich.

jetzt sind die treter in den kartons und warten daß die bequeme und gut eingelaufenen schuhe überhaupt nicht mehr gehen, was mir mit etwas glück noch 2-3 wochen von bequemlaufen schenkt. danach, wieder das alte spiel um die blöden schuhe auf dem fuß zu modellieren. boah, geht mir die veranstaltung aufm keks… und in 2 jahre darf ich das ganze wieder von vorne haben… toll…

heut früh war ich auch auf sonder-tour. ich bräuchte ‘n staubsauger. aber da wars kein problem. hab 3 läden besucht, technische merkmale und preis vergliechen, und dann hatt ich mein baby im einkaufswagen. ging alles logisch, alles wissenschaftlich und ableitbar ab, also kein streß.

jetzt bin ich stolzer besitzer eines neuen staubsaugers von dem mir die farbe überhaupt nicht interessiert. schön wärs, wenns bei schuhe auch so einfach ging.

veröffentlicht am 29. Mai 2009 unter diary

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durch berlin

hab hier lange nix mehr geschrieben, zumindest nix wirklich brauchbares…

heute weckte mich kurz nach dem aufstehen meine elektronische fußfessel. inhalt: bin in der nähe, komm erstmal rüber und dann fahren wir nach berlin weil ich schuhe brauche.

nachdem ich mir doch ein klein zeitpolster eingeräumt hab um zähne zu putzen und hinzukommen, blickte ich noch kurz aufm thermometer und machte mich ziemlich bald los.

ein wetterchen wie ausm bilderbuch. sonne satt, über 25°c, und ich in sommerkluft. pulli hatt ich grad noch am rucksack dran gemacht, für den fall der fälle.

den hab ich letzendlich auch gebrauch, als es bald anfing zu giessen und zu pusten. aber die luft war toll. der wind brachte sauerstoff ausm sanssouci, der sich mit der feuchte luft mischte. balsam für die raucherlunge, vielleicht sogar zuviel des guten…

und auf, richtung hauptstadt. unterwegs noch ‘n kaffee beim italiener am straßenrand, wo der sehr freundlicher und redseliger französischer kellner vor lauter zuhörer uns kaum wieder gehen lassen wollte… und weiter richtung osten.

berlin per auto ist nur für die ganz harten, vorallem wenn der stadtplan doch im rucksack bleibt und man die spontanität besitzt um sich vom lauf treiben zu lassen. ist schon eine erfahrung wert.

hauptstadt. hab ecken in berlin wieder gesehen, die ich das letzte mal noch als junggeselle kennengelernt hatte. um die siegessäule gabs ‘ne ehrenrunde, dann ein abstecher um den haueins von außen zu sehen, dann noch am potsdamer platz der genau so potthäßlich und uninteressant ist wie immer, und dann den weg durch tempelhof (da war ich doch erst gestern, aber egal) wieder zurück.

aufm rückweg gabs den großen sturm, der allerdings kurz vorm ankunft, dankend, wieder ging. also, trocken angekommen und glücklich über den spontanen ausflug. fotos von heut sind bei flickr, einige davon geodatiert.

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auch zu erwähnen ist die mir zugekommene info daß stars ‘n strings am kommenden sonnabend im amsterdam in magdeburg zu sehen und hören sind. lohnt sich.

für heute reichts dann. schlaf gut, häßliche welt. morgen kämpfen wir wieder. versprochen.

veröffentlicht am 26. Mai 2009 unter flickr, diary, flying outside

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on again

after several months with trouble with my old provider, it looks like i found one that works for his money.

meanwhile i changed a lot inside and around my life. i filled my tanks again with oxygen, with life and good vibrations.

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my new home ist geting liveable, slowly. there ist no pressure to get it nice and ready very fast. it’s gonna take some time ’till i get things on their place, ’till i realise what i have in all this 120 boxes i filled some weeks ago.i’m quite happy about this big step i made. since many years i knew i had to do it. but to know and to do are different shoes. i’m proud of myself, i helped my own destiny to turn into the right way.

there were people that helped me, that gave me a hand, that oppened some doors for me, and that i want to thank here. at first, the little witch that solved some of my problems, that stayed behind me and helped me not to stop and fall inbetween. than i want to thank mrs m that made much more than she had to do, that oppened lots of doors for me, that gave me the safety to do it. there were many other people that always had a smile for me in the moments i needet it, like u (deserved a bee), like a (i still hope that you soon do the same i did), like many other people that answered some of my questions and helped me to feel home faster than i ever thaugt. i thank you all.

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i’ll keep on rocking.

veröffentlicht am 18. Mai 2009 unter diary, eng/port/fra...

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