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Archiv der Kategorie flying outsidehip-what?
i found this today. i’m not really sure that i understand what it means. is this art? is this a protest-sign? any suggestions? at least it made me stop for a moment and think.
we are the champi(gn)ons!
lots of good good music yesterday in potsdam! lots of people outside to see culture & shima and the big beat boys & steffi ringel. people that are not affraid of geting wet, musicians that are professional enough to play under any weather. chapeau!
wakeboard
auch das ist potsdam an einen samstagabend!
parasitenliebhabertreffen
hab ich gerade gefunden, unweit von mir. man beachte die 4 (vier!) reißzwecken an einem lebendigen baum.
wie wärs wenn sie ihre werbung lieber an den eigenen baumscheibenbekackenden köter auf gleiche weise befestigen würden und die bäume in ruhe ließen?
gilmour-project
wers gestern verpaßt hat, der hats wirklich was verpaßt!!! mucke vom feinsten!!!
on stage: micha (culture&shima), bodo, hardy und dee (campaigner)
ich steh auf musiker die ihre hausaufgaben gewissenhaft machen!!!
little joe gegen fluglärm
es ist weder meine idee noch meine initiative. ich bin weder betroffen noch mit irgendjemand betroffenes verwandt. finde es aber trotzdem wichtig, deswegen mach ich mit.
der verein (wie viele andere) kämpft für den erhalt von ein vertretbaren level an lebensqualität. es geht nicht um geld. es geht um lärm. gegen zu laute züge oder stark befahrene straßen können anwohner durch lärmschutzwände (wenn auch nur bedingt) geschützt werden. gegen fluglärm gibt es nichts.
hier mein beitrag:

familie adler im g100
boah, war das wieder ‘n samstagabend…
zumindest die band (die vermutlich “play” heißt und als erkennungsmerkmal ein dreieck hat) war geil. bis auf ein leichten “stotter” und ein verpaßten einsatz, durchweg geil gespielt.
da bleibt für mich nur eine frage offen: warum dürfen die ines und ihre tochter einen ganzen abend lang karaoke machen und wir nicht???
sander van flint
war schon was anderes, gestern im g100. die sander van flint band.
ein frontman (und namensgeber) der sich notengenau harmonien und solos eingeprägt hat, sie aber leider mathematisch und ohne jegliche dynamik spielte. schlagzeug grundsätzlich dabei, egal wie nötig, jedoch aus der konserve. dem bass geschied das selbe wie dem schlagzeug, was mich an meine damalige metronombehafteten klavierstunden erinnerte.
weiter hinten, fast im hintergrund, eine geige die für mein geschmack viel zu kurz kam. leider kommt nicht in jeden titel ein geigenpart vor, und arrangieren scheint da ein frendwort zu sein. schade.
dann an den tasten der einziger highlight. flinke finger, dynamik, flow. dies hat aber nicht für mehr gereicht als mich zwischendurch doch staunend hinschauen zu lassen. gerettet hat die klavierdame die mucke nicht.
klar ist es schwierig, als trio alles zu machen. aber one-man-bands schaffen es auch, auf samples zu verzichten und eine gute leistung abzuliefern. zu dritt und mit insgesamt 8 (acht!!!) live-spielbare instrumente dabei, hätt ich echt mehr erwartet.
résuméé: samples haben live nix zu suchen. midis sind gezielt zu verwenden und nicht um dem keyboard den trompetensolo zu überlassen. musik ist mehr als die richtigen noten nach metronom zu widergeben. und (at last but not least) da wäre noch die bühnenpräsenz, aber macht mal den rest zuerst!
hier das foto
steffi ringel & the big beat boys
geile mucke, geiler abend! und ich will ein plakat haben!!!
celtic cottage
wieder eine neue ecke kennen- und auf anhieb liebengelernt: celtic cottage.
nicht besonders groß, verwinkelt, jedoch das was ich unter ‘nen echten pub verstehe: live musik, schönes ambiente, holz, getränke-sortiment passend zum irischen ambiente, internationales publikum und personal das weiß wie man in so ein lokal arbeitet.
draußen steht ein beheizten zelt wo man sein nikotinpegel wieder auf gesellschaftfähigen level bringen kann. mit bänke und decken fühlt man sich weniger verstoßen in diese kalte jahreszeit. toll!
drin spielt der ire aaron shirlow mit zwei freunde das was die meute hören will. in lockere, fast kumpelhafte manier, lassen sie das volk folk mehr oder weniger bekannte irishe songs mitsingen. ich kenne nur dirty old town (und da auch nur der refrain) aber ich wippe zumindest den takt mit.
um 23:00uhr ist schluß mit live-mucke. die nachbarn… aber es ist ok für ein kalten donnerstag in februar. nach über 30 jahre existenz, ist das ein annehmbarer kompromiss der beide seiten gut dient. die musik geht weiter, wesentlich leiser und aus der konserve, jedoch nicht weniger irish. paßt!
rumwirbelnd bemerkt man eine äußerst angenehme gestalt die ohne zu stören den gastraum mit flussigkeiten versorgt. Vera ist seit 4 jahren da und sie weiß definitiv was sie tut. an diese stelle wünsche ich mir ein duett mit Andy. diese beiden würden jedes lokal zum erfolg führen, allein durch ihre art. ich merke immer wieder welch ein unterschied es macht, profis zu haben.
wir werden wieder hingehen. nur die murphys lasse ich dann weg und trinke lieber ‘ne guiness. cheers! sláinte!