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Archiv der Kategorie music

autsch!!!

was für ‘ne scheißmucke, boah…

es gibt sie noch, die musiker die es schaffen, ein volle kneipe an einen samstagabend bei scheißwetter, wieder leer zu kriegen.

soviel schrott, soviel fehlenden können, soviel selbstüberschätzung, soviel mist auf einmal. entgleisung in meine gesichtszüge, trommelfelle ziehen sich zusammen, soviel trinken kann man garnicht, um sowas gut zu finden.

man singt auf englisch, kann aber kein englisch. man spielt gitarre, kann es aber auch nicht. man singt, aber nicht mal das kann er…

ich weiß nicht ob ich ihm ein englisch-kurs, oder musikstunden, oder eher ein termin beim hno empfehlen sollte zuerst. eigentlich bräuchte er alle drei.

es ist unglaublich, was herr k*** (+ “meet friends”, wer auch immer das sein mag - da war nur noch einer) unter “spaziergang durch 5 jahrzehnte popmusik” verkauft. lagerfeuer niveau, nur in schlecht. vergleichsweise waren sogar peter und mathilde besser.

eines ist sicher: wenns nach mir ging, wär sowas mit soziale stunden zu ahnden! und: egal wo er zukünftig spielt, an dem abend bin ich WOANDERS!

veröffentlicht am 5. September 2010 unter music, flying outside

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holler & wendel

es war ein dieser seltenen augenblicke des glücks, gestern im g100.

auf diese buhne standen zwei stimmen, eine menge saiteninstrumenten, ein mischpult. holler & wendel.

aber man denke nicht, da kommen zwei möchtegern-alt-musiker die kohle brauchen.

handgemachte mucke, wo ma hört (und sieht) daß sie arbeiten. kein kompromiss wegen schwierige solos, keine abschnitte weil sie nur zu zweit sind, keine von faulheit oder nicht-können arrangierte “eigene” versionen. eine raumfüllende hochharmonische und mitreßensende show, wo sie ihr sing- und spielkönnen in volle pracht zeigen.

schnickschnack suchte man vergebens. die mucke hätte eh alles in dem schatten gesteckt. sie haben definitiv ihre hausaufgaben verdammt gut gemacht. großes kino für die ohren (und für mich)!

man man man… war das geil!!!

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veröffentlicht am 4. September 2010 unter music, flying outside

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culture in ketzin

ein paar neue gesichter, ein paar alte, aber der rockiger sound der mich zum groupie gemacht hat… shima mit (teils) neue begleitung.

ich sag nur: jawohl!!! der erster gig nach nur zwei wochen probe in neue zusammensetzung kann locker mit meine erwartungen mithalten. eine ganz neue performance, breiter gefächert, bühnenfüllender, bewegter… chapeau!

heut hab ich (und nicht nur ich) mein t-shirt wieder stolz zu schau getragen! danke für die runde show!

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demnächst stehen hier mehr fotos, zu verfolgende links und mehr infos. bis dahin muß euch das hier reichen: culture!

ich erwarte (ich darf das, ich bin groupie!) daß sie sehr bald in mein lieblingslokal auftreten!

veröffentlicht am 15. August 2010 unter music, flying outside

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die piratenbraut im g100

da haben die bbb’s wieder fürn tollen abend gesorgt! klar war ich dabei!!!

hab mal die augen ‘ne weile lang geschlossen. witzig ist daß dieses i-tüpfelchen von optische reize, der bei viele rumlaufende bands als ablenkung dient weil das musikalische allein nicht reicht, bei den 3b’s das sahnehäubchen mit eierlikör und schokosträußel ist über dem man sich aufn guten eisbecher freut.

man merkt es den an, die freude am performen. man merkt, sie haben es hinter sich, sich beweisen zu müssen. man steht da und muß (mindestens - ich tanze ja bekanntlich nicht) mitschwingen. man macht die augen auf und wird mit dem beglückt was man sich optisch dazu vorgestellt hätte.

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die piratenbraut in beste form, da wo sie sich ersichtlich wohlfühlt.

für die die ich langweile, mir herzlich brust. ich werd sie weiterhin verfolgen und darüber schreiben!

at last but not least: komm gut erholt wieder, lutz!

und nu nach ketzin! in 2 stunden ist shima auf der bühne :-)

veröffentlicht am 15. August 2010 unter music, flying outside

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6. erlebnisnacht

da war echt was los, gestern! eine unvergessliche nacht der erlebnissen!!!

die innenstadt für füßgänger, gut durchdachte öffentlichen, programm für jeden und das alles für lau!!! keine eintrittskarten, keine bändchen, keine überteuerte getränke, keine bambule… eben eine richtige erlebnisnacht wortwörtlich!

ok, da gabs ein schwarzbier-bierwagen der nach 2 stunden kein schwarzbier mehr hatte, ein kneiper der sein bester kunde war und wem offensichtlich kundschafft lästig war, leute die als anwohner lieber rauskamen um zu motzen statt zu geniessen, aber alles eher ausnahmen die, genau deswegen, wieder erwähnenswert sind.

ich gebs zu, ich war nur wegen den frauen da. klar hatte ich meine eigene mitgenommen, aber ich wollte ein paar andere sehen und hören. ist mir gelungen!

danke lydia und steffi daß ihr eure jungs so zu höchstleistungen gebracht habt. danke auch an den jungs für die tollen open-air-vorstellungen!

sowohl die doc-b-band als auch die big beat boys haben open-air eine ganz andere klasse. man merkt das zusammenspiel mitm publikum viel deutlicher. das auf die meute ständig angepasste repertoire ist das was aus eine combo eine geile live-band macht. gut daß sie nicht allzu weit von einander spielten. so könnt ich hin-und-her pendeln mit pappbecher ina hand.

wieder war der stadtbekannter maler manfred butzmann da, mit skizzenblock, und erwischte diesmal… mich? ganz sicher bin ich nicht aber den seh ich mit sicherheit wieder, dieses unikum.

wohltuend sind nebst den flair den man in diese stadt erzeugt, auch die wohlbesonnene leute die man immer wieder trifft. einige schon lange bekannt, andere die dazu kommen…

der abend endete so schön wie er angefang hatte. auf der havel, bei klaus und jana, bei rotwein und fachsimpelei unter seemänner… angedudelt und beglückt beendete ich mein erster urlaubstag der schon einige stunden ins zweiten hineinragte.

für mein merkzettel bleibt nur soviel:
- ich werd beim nächsten mal wieder da sein!

und nu, fotos von dem was ihr hoffentlich nicht verpaßt habt!

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veröffentlicht am 1. August 2010 unter music, diary, flying outside

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the star an the groupie

what a great evening!!!

lots of lucky people and hand-made live-music around me.

i don’t get tired of saying how sad it is that there are not more places like the gutenberg100. for live-music-lovers like me, it’s the only friendly island in the wide sea of plastic-noise.

galaxo & shima did a great job, as i expected. the best people on stage are still the ones who have as much fun as they want you to have, who are able to act as a group, who know when a song is ready to be performed, and who made theyr homework right.

there are not many bands that get a round sound. there are either many bands that have a own sound technician. maybe some other bands could take some minutes to think about this…

i also made my homework. watch this:

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veröffentlicht am 27. Juni 2010 unter music, flying outside, eng/port/fra...

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steffi ringel & friends

leute… ihr habt wirklich was verpaßt!

da steht ein mädchen in zöpfe und basecap mitten auf der bühne. und sie singt. nein, sie singt nicht nur. diese frau rockt!!!

nu wollt ich erwähnen wer sie begleitet, aber das stimmt nicht. es sind wie angekündigt, friends. leute die zusammenspielen, die zusammen den gig reißen. ein deutlich spurbarer feeling von langjährige freundschaft und zusammenspiel überfällt meine trommelfälle. geil!

schon witzig (auch weil leider selten) wie sich musiker auf das wesentliche konzentrieren. kein theatralisches möchtegern-getue, keine extra-angefertigte bühnen-outfits. vom aussehen her, könnte jeder von den anonym nebenan wohnen. aber das was sie aufm kasten haben, damit geizen sie nicht. sie spielen vorallem gern. es zieht einem die schuhe aus!!!

ein baß, rot. festgehalten von lutz (big-beat-boys) der auch wenn er optisch nach was ganz anderes swingt, das spielt und singt was man hören sollte. sowas gibts bestimmt nicht nochmal. irre!

andy (auch big-beat-boys) mit seine “e”. ja, er hat ‘ne menge pedalle. und er kennt sie alle. da hört man wer seine hausaufgaben gemacht hat. nur die noten nachzuspielen wär viel zu wenig. aus der klampfe, je nach titel, den klang rauszukriegen der da hingehört, das ist die kunst. und weiter zu spielen nur auf 4 saiten, mein lieber, das ist grandios!

weiter hinten, kaum zu sehen (darum gehts wie gesagt weniger) sitz kuddel. der singender “trommler” übernimmt nicht nur zweitstimmen und chöre, sondern singt auch ganze titeln. faszinierend für mich, wie er sein schlagzeug spielt, betont, und anscheinend davon völlig abgekoppelt frei singt. er hat geichzeitig zwei aufgaben die er so wie ob er nur eine hätte meistert. sowas nenne ich multitasking!

das beste war aber daß der abend wortwörtlich unter dem motto “friends” lief. kaum ein titel den ich nicht mitsingen könnte, nur eine handvoll zuschauer, eine tolle atmosphäre. zeit für sowohl witzige als auch tiefsinnige (fast phylosophische) gespräche in den päuschen, für alte geschichten, für mehr als nur das wahrnehmen der gesichter die gleichzeitig die mucke geniessen.

da gabs der lutz der nur einmal im jahr geburtstag hat, aber an dem tag auch mit auf der buhne springt um “nowly” zu singen. mit am tisch saß der manfred butzmann (maler) der in diese dunkle kellerkneipe mit skizzenblock und reißkohle die musiker portraitiert während sie spielen. rock’n'roll-andy zeigte mir gerührt und stolz der ausduck vom blogeintrag über ihm und stellte mich anderen gäste als der jenigen vor der es verfaßt hat.

respekt! meine hochachtung für die professionalität, fürs keine abstriche machen nur weil die anzahl der zuschauer weit unter dem ist was sie definitiv verdient hätten. danke steffi für den abend!

at last but not least, mein dank an björn. trotz anlaufende fußball-wm, seine live-musik-kneipe standhaft mit eine tolle band zu besetzen, sein konzept treu zu bleiben, das ist groß!

wetten daß ich wieder hingehe?

veröffentlicht am 12. Juni 2010 unter music, flying outside

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die eagles-cover(-up)-band

erlebnisreicher abend, gestern, in punkto live-mucke…

was braucht man als eagles-cover-band um gut zu sein? normalerweise nicht viel: ein schlagzeuger der nicht allein abhaut und möglichst auch atempo spielen kann, ausgefeilte zweit/drittstimmen die gut miteinander harmonieren, und vielleicht noch ein anständigen slide-gitarrist.

tja… das hatten sie. nur leider war das schon alles. cover und cover up liegen mehr als zwei buchstaben auseinander. arme eagles…

hier die 10 band-leitsätze die ich erkennen könnte:

1. stimmen und auf einander abstimmen der instrumente ist nicht erforderlich (ein teueres brett verstimmt sich nicht)

2. die ersten 3-4 takte eines titels sind eh fürn arsch, man muß sich gegenseitig suchen und finden (proben sind was für weicheier)

3. tonlage ist relativ. jeder darf sich seine aussuchen. sind eh nur buchstaben die als empfehlung dienen und keine pflicht (macht ja nix, das publikum (er)kennt eh nicht die songs)

4. manchmal muß man den takt verlassen und gleichzeitig statt zusammen spielen (man hört sich ja schließlich am liebstem selber und anders gehts nicht)

5. man setzt durch lautstärke das publikum in bewegung (schallwellen sind bekanntlich mechanische schwingungen die sich im raum auf alle körper verbreiten, zumindest theoretisch)

6. man darf alle noten benutzen die man zur verfügung hat. immer! (künstlerische freiheit)

7. das schlagzeug ist groß genug daß man es sieht. hören müssen die leute es auch nicht noch (außerdem hören wir uns alle nicht)

8. die originalinterprätationen sind alt, überholt und viel zu schwer zu spielen. die kunst besteht darin, den selben solo in möglichst viele songs zu können.

9. wir spielen einmal die stunde, jedesmal ein bißchen (sonst reichen unsere songs ja nicht für den ganzen abend). soll ja nicht in arbeit ausarten!

10. ja, wir spielen auch eagles, manchmal (wir spielen nur vielleicht nicht das was ihr von den kennt)

zumindest hat meine cuba-libre genauso gut wie immer geschmeckt. ist auch mal was. ganz ohne alk wär ich noch früher gegangen. tja..

veröffentlicht am 16. Mai 2010 unter music, flying outside

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vorfreude: helly unplugged

grad erreicht mich die erfreuliche nachricht über helly muellers brandnew solo project!

helly ist als frontman und sänger der doc-b-band bekannt, wie schon mal hier erwähnt.

sein Journey Through Time - unplugged wird das bedienen was kenner und geniesser der handgemachte live-mucke unter musik verstehen!

ich freue mich jetzt schon!

veröffentlicht am 13. Mai 2010 unter music, flying outside

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nochmal b - besser

…und wieder ein toller samstagabend in der für mich immer noch besten lokalität der kneipenlandschaft dieser landeshauptstadt!

nachdem ich am freitag nicht hinwollte (ich und die angekündigten musiker gehen seit unserer ersten begegnung doch lieber getrennte wege), sonnabend mußte sein.

die hier schon mal erwähnte doc-b-band sorgte wieder für die tinitusfreie akustische untermalung. ist immer wieder faszinierend, wie die jungs (und die dame) es schaffen, einen angenehmen pegel zu halten. es reicht locker zum tanzen und mitsingen, zum abrocken, aber auch um sich mitm nachbar zu unterhalten. toll!

diesmal war auch die ausgewogenheit der instrumente beispielhaft. da stehen 5 musiker und man hört sie alle. respekt! problematisch war teilweise nur die endabstimmung vom gesangsmicro, das für den grundgeräuschpegel im saal etwas leise war. aber auch das hat helly erkannt und mit seinem einsatz gelöst. man merkt in diesen momenten sehr deutlich wer profi ist.

hier noch was in eigener sache: liebe genesungswünsche nach münchen!

veröffentlicht am 9. Mai 2010 unter music, flying outside

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